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Wenn die ersten Schneeflocken fallen, dann gibt es für Hunde kein Halten mehr: Die meisten von ihnen lieben das Tollen durch den Schnee und sind außer Rand und Band, wenn sie endlich auf die weiße Pracht losgelassen werden. Für Welpen ist der erste Schnee etwas ganz besonderes: „Sie schnüffeln verwundert und schütteln sich das Pfötchen“, erzählt Christa Suhr, von der Zuchtgemeinschaft für Eurasier. „Aber schon nach kurzer Zeit fegen sie durch den Schnee und schnappen nach den Schneeflocken.“ Viele Hunde lieben es, Schnee zu fressen. Aber Vorsicht: Schlucken sie größere Mengen Schnee, können Magenprobleme mit Erbrechen und Durchfall die Folge sein. Waschen Sie Ihrem Hund nach dem Spaziergang die Pfoten gründlich mit Spezialshampoo aus dem Fachhandel ab, besonders wenn Sie auf salzgestreuten Wegen unterwegs waren und prüfen Sie, ob seine Ballen rissig sind oder er sich durch Splitt eine Wunde gelaufen hat. Wenn Sie seine Pfoten vor dem Gassigehen z.B. mit Vaseline einreiben, können sich Schmutz, Salz und Eis nicht so gut festsetzen. Ein Spaziergang durch den Schnee ist anstrengender als das normale Gassigehen. Verwöhnen Sie Ihren Hund deshalb anschließend mit einer kräftigen Mahlzeit. (IVH) ![]() Spaziergänge durch den Schnee sind für Hunde und Kinder immer ein Riesenspaß (Foto: Pixelio.de) Ausgelassen im Schnee herumzutoben und mit Frauchen/Herrchen den Urlaub in den Bergen zu verbringen, was gibt es schöneres? Bedenken sollte man jedoch, daß dem Vierbeiner der Urlaub wenig gefallen wird, wenn er -während sich Herrchen dem Abfahrtsski oder Snowbordfahren widmet- im kühlen oder im heißen Auto (von der Sonne erhitzt) warten muß. Bleibt "Hasso" für diesen Zeitraum in der Unterkunft, so kann man ihn vermutlich ebenso wenig für den Winterurlaub begeistern. Möchte man auf diese Form des Skiurlaubs nicht verzichten, sollte man sich rechtzeitig (vor Urlaubsantritt) um einen Hundesitter vor Ort bemühen. Da der Urlaub für den Vierbeiner erst richtig schön wird, wenn er mit "seinen Menschen" zusammen ist, ist zu überlegen, auf das Wandern oder den Langlauf umzusteigen. Zu beachten gilt hierbei, daß Langlauf mit Hund nicht auf allen Loipen erlaubt oder gerngesehen ist. Glücklicherweise gibt es jedoch noch Orte, meist weit entfernt vom Massentourismus, wo man sich als Einsteiger oder Fortgeschrittener die weißen Landschaften ergleiten kann. ![]() Gemeinsam die Urlaubstage verbringen: Da mach' ich doch nen Luftsprung! (Foto: Pixelio.de) Um Ärger zu vermeiden, ist Rücksicht auf andere Skiläufer angesagt (Hund bei Fuß/bei Ski laufen lassen, evtl. "Hinterlassen-schaften" von der Loipe entsorgen und auf Wild achten - Hund ggf. anleinen). Auch für den Vierbeiner ist Langlaufen Ausdauersport, daher daran denken, die Gangarten zu ändern und auf die Kondition des Tieres zu achten. ![]() Bedenken Sie auch, daß die Bewegung auf verschneitem Untergrund -speziell nach Neuschnee- anstrengender ist, als auf trockenem Boden. (Foto: Pixelio.de) Ist Neuschnee gefallen, sinken die Hundepfoten tief ein und es können sich Eisklumpen zwischen den Zehen bilden. Auch Wanderungen durch eine verschneite Landschaft, auf geräumten, ungestreuten Wegen, werden nicht nur Ihren Vierbeiner erfreuen. Entscheiden Sie sich für einen Urlaub im Schnee, sollte auch der Hund Gelegenheit erhalten, sich zwischendurch aufzuwärmen, um Erfrierungen vorzubeugen. Kurzhaarige Hunde sind kälteempfindlicher, als langhaarige. Ohren, Zehen, Rute und Hodensack, sind wegen ihrer geringen Durchblutung am ehesten von Erfrierungen betroffen. (Quelle: www.hunde-und-reisen.de) | ||





